Sonntag 16.02.03, von Thames in den Coromandel Forest Park

01010Kurz vor 8 Uhr stand ich auf, frühstückte, packte meine Sachen und machte mich auf den Weg. Es war eigentlich noch kein Verkehr ins Kauaeranga Tal, so spazierte ich der Straße entlang, nach ca. 3 km stoppte ein Kiwi, der wohnte zwar nur auf halber Strecke zur Station des Department of Conservation, er brachte mich aber gleich bis dort hin.

Im Doc des Coromandel Forestpark bezahlte ich die 15 NZD für die Pinnacles Hut. Von hier aus geht’s dann noch ein schönes Stück weiter bis zum Kauaeranga Valley Roadend, ich hatte Glück, schon nach einigen Metern stoppte ein Auto. Ein Paar aus Kanada nahm mich bis zum Billi Goat Trail mit. Dieser Track wurde früher, bis 1920 zum Abtransport der Kauris, der Neuseeländischen Baumriesen verwendet. Das erste Teilstück ging gleich ziemlich heftig los. Da ich auch noch vom langen Flug etwas geschwächt war, wollte und konnte ich nicht mit den beiden mithalten und so marschierte ich langsamer alleine weiter. Aussicht hatte man nicht sehr viel, ich war die meiste Zeit vom Grün umgeben. Kurz vor dem Hydrocamp, einer Wegkreuzung, sind mir dann noch ein paar Australier über den Weg gelaufen, die haben mir einen Mars ähnlichen Snack von den beiden Kanadiern mitgebracht. Beim Hydrocamp hab ich mich noch eine Viertelstunde mit einer älteren Neuseeländerin unterhalten. Von hier aus ging es dann noch eine Stunde weiter bis zur Hütte, die ich dann erschöpft nach vier Stunden erreicht hatte.

0033Von dieser Hütte hatte ich dann einen großartigen Ausblick auf die Hochebene und die umliegenden Gipfel. Hier auf der Hütte traf ich dann auch wieder das Paar aus Kanada, die gerade vom Gipfel des Pinnacle wieder runter gekommen waren. Nach dem wir uns verabschiedet hatten, legte ich mich ein wenig nieder. Später saß ich unter dem Vordach der Hütte, da kam wieder ein Wanderer des Weges, Owen aus Großbrittanien. Ein Paar aus Schweden war bereits auf der Hütte, ein Paar aus Deutschland kam dann noch vom Gipfel herunter, sie nächtigten auch auf der Hütte. Später erreichten dann noch ein Paar aus England und Darran aus Sydney die Hütte. Mit den beiden Deutschen und Darran bin ich dann noch bis zum Bettgehn zusammengesessen.