Samstag 01.03.03, quer durch die Südinsel von Nelson nach Christchurch

15_18Irgendwann am Morgen sind wir munter geworden, es hat zu regnen begonnen, wir haben uns ins Auto gequetscht und versucht dort weiterzuschlafen, als es dann nicht mehr ging sind wir in die Stadt zurück gefahren, haben Kaffee getrunken ,ich hab versucht Mark zu erreichen, was mir aber nicht geglückt ist, so hab ich beschlossen nach Timaru zu Traudi und Barry zu stoppen. Gemeinsam haben wir die Tourismus Information aufgesucht und uns ein paar Informationen geholt, dort haben wir uns verabschiedet. Ich hab mir dann noch ein paar Dinge im Supermarkt gekauft und bin dann zurück an die Straße, die beiden sind weiter zum Abel Tasman Nationalpark.

Nach kurzer Wartezeit hat mich eine Pakeha mitgenommen, sie wollte ihre Schwester in Richmond besuchen, dort hat sie mich dann gleich an der richtigen Straße nach Süden abgesetzt, kurz darauf hat ein Paar aus den Niederlanden für mich gehalten, wir haben einen Umweg zum einsamen und wunderschönen Lake Rotoroa gemacht, dort sind jedoch gleich die Sandfliegen über uns hergefallen, so haben wir den See fluchtartig verlassen, die Biester hätten wir beinahe nicht mehr los gebracht.
009_9bDie beiden wollten in Murchison bleiben, so hab ich mich wieder von ihnen verabschiedet, hier hab ich dann eine Weile am Straßenrand gewartet. Eigentlich wollte ich nach Greymouth und am nächsten Tag weiter über den Arthurs Pass nach Timaru, Andre ein sehr netter Deutscher, der nicht gerade gut mit der Geografie des Landes vertraut war nahm mich über den wunderschönen Lewis Pass nach Christchurch mit. Wir haben uns die ganze Strecke sehr gut unterhalten und auch ein paar Pausen eingelegt. In Christchurch angekommen war es schon ein wenig dämmrig, er ließ mich an der Umfahrung aussteigen von wo ich versuchen wollte weiterzukommen. Es war nicht so viel Verkehr so befürchtete ich schon beinahe hier an der Straße übernachten zu müssen, doch dann stoppte ein Pakeha, er teilte mir mit, dass ich an diesem Platz nicht so günstig stehen und nur schwer einen Lift nach Timaru bekommen würde. Er bot mir an, mich an der richtigen Stelle abzusetzen, doch zuerst müsste er seine Tochter die am Flughafen arbeitet abholen. Am Weg dorthin lud er mich ein bei ihnen zu übernachten, ich nahm natürlich dankend an, ich wollte ja nicht irgendwann um Mitternacht in Timaru ankommen. Bei ihnen zu hause saßen wir noch einige Zeit bei Kerzenschein in der Küche und hatten Tea, Glen erzählte mir von ihrem einfachen Leben und von Gott, dann richtete Glen für mich die Couch im Wohnzimmer her und wir gingen zu Bett.